Neulich in meiner E-Mail-Inbox:
Ich stehe am Ende der Diss und informiere mich gerade über das Berufsbild des Patentanwalts. Ich glaube ich habe fast alle Beitrage gelesen.
In den “6 Praxistipps für die Bewerbung in Patentanwaltskanzleien” gehst Du kurz darauf ein, dass Du Dich bei mehreren Kanzleien beworben hast. Mich interessiert generell wie etwa das Verhältnis zwischen [...]
Patentanwälte definieren sich bekanntlich über ihre abgerechneten Stunden. Zwar sollte nach der reinen Lehre der erwirtschaftete Umsatz während der Ausbildung nicht das Maß aller Dinge sein, ich denke aber dass ein gewisser Grad an Performance auch schon in der Ausbildung wichtig ist. Dies hat mehrere Gründe, z.B.: frühzeitige Gewöhnung an die Arbeitsweise als Patentanwalt. Klarwerden über die eigene Leistung und Entwicklung. Empfehlung für eine spätere Übernahme in der Ausbildungskanzlei…
34 Monate dauert die Ausbildung zum Deutschen Patentanwalt insgesamt, davon 26 Monate (mindestens) bei einem freiberuflich tätigen Patentanwalt oder bei einem Patentassessor in der Patentabteilung eines Unternehmens und 8 Monate im sogenannten Amtsjahr, davon 2 Monate beim Deutschen Patent- und Markenamt und 6 Monate beim Bundespatentgericht, inklusive 11 Klausuren. 1 Jahr (mindestens) muss eine technisch-praktische Tätigkeit vor der Ausbildung ausgeübt werden. Alle 4 Monate beginnt das begleitende Fernstudium in Hagen, es dauert 2 Jahre, beinhaltet 3 Präsenzveranstaltungen, 16 Einsendeaufgaben und kostet 1.300 Euro. 500 abgerechnete Stunden im ersten Jahr wären gut, sagt mein Chef…